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Bewertungsmanagement für Hotelketten: Warum Einzellösungen pro Standort nicht reichen

Jedes Hotel einer Kette sammelt Bewertungen anders, oder gar nicht systematisch. Für Ketten wird das schnell teurer als für Einzelbetriebe.

Veridaro
Bewertungsmanagement für Hotelketten: Warum Einzellösungen pro Standort nicht reichen

Wer ein einzelnes Hotel führt, kann sich noch relativ leicht um die Google-Bewertungen kümmern: Man kennt seine Gäste, hat den Überblick, reagiert selbst. Bei einer Kette mit fünf, zwanzig oder hundert Standorten funktioniert dieses Modell nicht mehr. Jedes Haus hat sein eigenes Team, seinen eigenen Alltag und meistens auch seinen eigenen, zufälligen Umgang mit Bewertungen.

In der Praxis entsteht daraus eine fragmentierte Bewertungslage. Ein Standort sammelt aktiv Bewertungen, weil die Rezeption zufällig danach fragt. Der nächste macht das nicht, nicht aus Desinteresse, sondern weil niemand explizit dafür zuständig ist. Innerhalb derselben Marke steht dann ein Haus mit 4,8 Sternen neben einem Haus mit 3,9. Für Gäste, die vergleichen, ist das ein sichtbarer Unterschied. Für die Zentrale bleibt er meist unsichtbar, weil es gar keine gemeinsame Übersicht gibt.

Für Ketten ist das teurer als für Einzelbetriebe. Ein einzelnes schwaches Google-Profil ist ein lokales Problem. Bei einer Kette wirkt es auf die ganze Marke zurück: Wer ein Haus mit schlechten Bewertungen erlebt, überträgt diesen Eindruck unbewusst auf die anderen Standorte, selbst wenn die objektiv besser sind. Umgekehrt gilt das genauso. Ein einzelnes Vorzeige-Hotel kann die Schwächen der anderen nicht ausgleichen, wenn jeder Standort einzeln bei Google gefunden wird.

Die Lösung ist trotzdem nicht, allen Standorten dieselbe Vorlage überzustülpen. Jedes Hotel hat seine eigene Identität, seine eigene Zielgruppe, oft auch seine eigene Sprache. Was Ketten brauchen, ist etwas anderes: einen Überblick darüber, wie sich die Bewertungen über die Standorte hinweg entwickeln und wo es Ausreißer nach oben oder unten gibt. Und darunter ein System, das lokal funktioniert, ohne dass die Zentrale jeden einzelnen Gästekontakt steuert.

Der häufigste Fehler bei der Einführung ist der Versuch, alle Standorte gleichzeitig umzustellen. Pragmatischer ist ein Pilot-Hotel: Ein Standort testet das System, das Team sammelt Erfahrung, die Zentrale sieht, wie sich die Bewertungszahlen entwickeln. Erst danach folgt der Rollout auf weitere Häuser. So bleibt der Aufwand kalkulierbar, und jedes Haus kann in seinem eigenen Tempo folgen.

Genau dafür ist Veridaro auf mehrere Standorte ausgelegt. Jedes Paket enthält einen Standort, jeder weitere kommt einzeln dazu. Ein Haus kann also anfangen, die nächsten folgen, wenn das Team so weit ist. Jeder Standort bekommt seinen eigenen QR-Code und seinen eigenen Google-Link, verwaltet wird alles aus einem Konto.

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